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Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 1. Mai 2011

ImageIn den letzten 30 Jahren haben die Kraftfahrzeughersteller große Fortschritte in Bezug auf Sicherheit, Komfort, Motorleistung, Kraftstoffverbrauch und Umweltschutz erzielt. Diese Gewinne sind das Ergebnis von verstärktem Elektrik- und Elektronikeinsatz. Die Diagnose- und Reparaturmethoden müssen sich dem steigenden Anteil von Sensoren, Steuergeräten und Aktoren anpassen.
Sowohl Vertragshändler als auch  freie Werkstätten müssen sich dieser elektrischen und elektronischen Herausforderung stellen, um zufriedene Kunden bedienen zu können.
Wenn es der Werkstatt gelingt, sich als Spezialist für Diagnose zu etablieren, kann gerade dadurch ein lukratives Zusatzgeschäft entstehen.


Wie sieht nun die Praxis aus?
In den meisten Fällen wird ein erster Einstieg in die Fehlersuche die Möglichkeiten der On-Board-Diagnose (OBD) ausschöpfen. Häufig wird dabei der Fehlerspeicherauslese ein zu großes Gewicht gegeben. Hier darf aber das mächtige Werkzeug der Istwerteanzeige (Messwertblöcke) nicht vergessen, aber auch nicht überbewertet werden! Beispielsweise setzt das Steuergerät so genante Ersatzwerte, um das System am "Laufen" zu halten. Jedoch entsprechen diese nicht den tatsächlichen, physikalischen  Werten. Diese können dann nur mit geeigneter Messtechnik ermittelt werden, bevor sie im Steuergerät gewandelt werden. Jawohl, so mancher Fehler kann mit der OBD und der Erfahrung des Diagnosespezialisten gefunden werden.
Er sollte sich aber nicht nur auf Erfahrung, Intuition und die OBD verlassen.
Schnell verkommt der Kundenauftrag von der strukurierten Handlung zum planlosen Teiletauschen.
Also sollte man immer für den gezielten Einsatz der OBD, des Multimeters, des Oszilloskopes, des Motortesters und nicht zuletzt des Abgastesters bereit und in der Lage sein.
In der Vergangenheit wurde leider dem Autofahrer oft das Gefühl vermittelt, dass eine Diagnose kostenlos und nur die Reparatur kostenpflichtig sei. Aber die Diagnose und Messungen brauchen Ihre Zeit. Sie müssen also auch bezahlt werden!

Merke: Wer lernen will, muss lesen! Es gibt auch Lernen durch Versuch und Irrtum, aber das ist teuer und geht auch nicht schneller!

Hybrid- und Elektromobilität - neue Chancen aber auch Gefahren!

Da diese Fahrzeuge immer mehr in Umlauf kommen, steigt auch der Bedarf an Wartung und Prüfung. Daher entwickeln nicht nur die Hersteller mit Hochdruck Konzepte für Wartung, Prüfung und auch Schulung. Jetzt sind sowohl die Werkstätten als auch die Prüforganisationen gefordert, die neuen Herausforderungen anzunehmen und zu meistern.

Auf unseren Seiten sind Informationen zusammengestellt, die sowohl schnelle Hilfe als auch gründliches Nachlesen zu verschiedenen Themen erlauben.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 30. April 2011 )
 
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